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Projekt "Oberes Wiesaztal"


Seit Herbst '08 versuchen wir von Bauer-Naturfoto, die Schönheit des "Oberen Wiesaztales" fotografisch festzuhalten. Das Obere Wiesaztal gehört zu der malerisch und landschaftlich überaus reizvoll gelegenen Ortschaft Gönningen im Landkreis Reutlingen.



Oberer See, unterhalb der Talmühle





Gönningen, Blick von "Unter Lauhern" Richtung Nord-Ost


Die Wiesaz ist der längste und rechtsseitig einmündende Nebenbach der Steinlach. Sie entspringt in einer Höhe von ca. 760 m ü. NN unterhalb von Sonnenbühl-Genkingen aus der Schwäbischen Alb, einem Karstgebirge. Das austretende Quellwasser enthält viel gelösten Kalk, der nach Druckentlastung und durch die Entnahme von Kohlendioxid durch Wasserpflanzen, meist Algen, ausfällt. Dadurch haben sich im oberen Wiesaztal seit etwa 7000 Jahren mehrere Meter mächtige Kalktufflager gebildet, die zur Gewinnung von Bruchsteinen (Travertin) und Kalksand bis 1975 abgebaut wurden. Im Verlauf fließt die Wiesaz durch die Gönninger Seen, die im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen aus den ehemaligen Kalktuffsteinbrüchen künstlich geschaffen wurden.
Quelle: Wikipedia

"Den Gönninger See", den größten der drei Seen, kennen wohl die meisten die aus den umliegenden Ortschaften kommen. Im Sommer wie Winter ist er ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt. Wesentlich weniger Besucher gehen den etwas weiteren Weg zum oberen See, oder sogar bis zur Wiesazquelle und weiter bis Genkingen.

Ab dem oberen See, bzw. ab der Talmühle verändert die Landschaft ihr Bild nocheinmal beträchtlich. Im oberen Teil wurde mit Ausnahme vom "Kirchenbuckel" (hier wurde für die Gönninger Kirche der Tuffstein abgebaut) kein weiterer Abbau betrieben. Das Landschaftsbild wird ab hier wildromatisch und urtypisch.




Unterer Wasserfall am "Kirchenbuckel"




Oberer Wasserfall am "Kirchenbuckel"




Die noch kleine Wiesaz nahe der Quelle


In der ungestörten Natur des oberen Talabschnittes kann man mit ein wenig Geduld vielerlei Tier- und Pflanzenarten finden und beobachten. Hier stellvertretend von einer Gebirgsstelze und einer Wasseramsel repräsentiert.





Gebirgsstelze




Wasseramsel




Wasseramsel, Fütterung im Habitat


Zahllose Wasservögel, hauptsächlich unter anderem Stockenten und Blässhühner, aber auch die selteren Arten wie Reiherenten, Zwergtaucher und Teichhühner an den Seen runden das Bild vom Naturparadies ab.




Stockente




Reiherente


In den nahe gelegenen Gebieten "Apothekerwiese", "Unter Lauhern" und "Taubenäcker" finden sich eine Vielzahl von seltenen bis sehr seltenen Pflanzen und Orchideen. Auch wenn diese Gebiete, eher als einzelne Wiesen zu bezeichnen, und nicht unmittelbar an der Wiesaz gelegen, gehören sie für uns trotzdem für eine umfassende Dokumentation dieses landschaftlichen Kleinods dazu.




Helmknabenkraut


Das Projekt "Oberes Wiesaztal" wird vorraussichtlich im Herbst 2010 abgeschlossen sein, geplant ist unter anderem eine Beamer-Show in einer Länge von 2 x 45 Minuten, die die Schönheit dieses Gebietes zeigen soll.

Ebenso können Sie auch in genau diesem Gebiet Foto-Workshops buchen, für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf: Anfrage Wiesaztal
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